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Stephanie Bosshard Blog

 

Brot

08. September 2016, Stephanie Bosshard - Gesundheit

Ich bin keine Bäckerin oder dergleichen, ich habe dieses „Rezept“ selber erfunden.
Ich mag jegliches Brot sehr gerne, allerdings tut es mir nicht gut, deshalb konsumiere ich es nur äusserst selten. Ich habe selber begonnen mit gesunden und überwiegend basischen Zutaten zu spielen beim Backen und Kochen. Hiermit möchte ich Dich inspirieren, selber damit beginnen zu experimentieren.

Ich liebe meine Mischung aber ich variiere heute noch. Im Winter gebe ich zum Beispiel Zimt hinzu, manchmal auch Cayenne-Pfeffer (wärmende Gewürze). Gelegentlich wird es auch zu einem Früchtebrot, indem ich z.B. Feigen, Datteln und / oder Rosinen zerkleinere und beigebe. Mit Gemüse funktioniert es auch (z.B. Karotten und Lauch fein raffeln).

Meine Brote schmecken immer etwas anders.

Dieses Brot ist anders. Es geht nicht auf, wird sehr kompakt und die Konsistenz des Teiges wird sich nicht wie bei einem üblichen Brot anfühlen.
Das Kastanienmehl ist basisch. Nicht verunsichern lassen durch dessen Geschmack. Es hat einzeln und unverarbeitet eher einen starken Geschmack, im Brot dann aber kaum mehr vorhanden.

Zutaten (ich verwende nur biologische).
Unter einem EL verstehe ich einen sehr grossen EL (Berg) :)

-        3 EL gemahlene Mandeln (oder selber mahlen)

-        2 EL Braunhirsen-Mehl

-        1 EL Braunhirsen-Keimlinge

-        1.5 EL Hanfsamen geschält

-        1.5 EL Leinsamen gold

-        3 EL Chia-Samen

-        1 EL Flohsamenschalen

-        1.5 EL Traubenkernenmehl

-        3 EL Kürbiskernen

-        4 EL Sonnenblumenkernen

-        4 EL Kastanienmehl

-        1 grosser TL Kokosfett (in fester Form)

-        1 ¼ TL Himalaya Salz

-        3.5 dl warmes Wasser

-        Nach Lust und Laune Nüsse, Mandelstücke, etc. beigeben.

 

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut mischen. Darauf achten, dass sich das Kokosfett verflüssigt (deshalb warmes Wasser verwenden). Anschliessend diesen „Teig“ mindestens eine Stunde stehen lassen. Danach alles nochmals durchkneten.

Nun was brotähnliches formen und vorzugsweise auf ein Gitterblech (mit Backpapier) legen. Backofen auf 230 Grad Umluft vorheizen. Während 10 Minuten bei 230 Grad backen, anschliessend bei 180 Grad weitere 55 Minuten.

Das Brot wird sehr dunkel, das liegt am Traubenkernenmehl. Nach Ende der Backzeit wirst Du das Gefühl haben, dass Brot sei nicht durch. Es ist viel schwerer als ein normales Brot. Du musst es nun (fast) auskühlen lassen und erst dann probieren. Es wird immer etwas klebrig bleiben in der Mitte (durch Chia-Samen und Flohsamenschalen), ausser man lässt es aufgeschnitten trocknen. Also nicht erschrecken, wenn es sich noch teigig anfühlt, es trocknet nach.

Die Grösse des Brotes aus diesem Rezept gleicht einem knapp 500g Brot aus dem Handel. Da es aber sehr kompakt ist, isst man nicht allzu viel aufs Mal. Bei uns zu Hause reicht mein Brot für zwei Personen für zwei bis max. drei Tage.

Übrigens: Falls Du ein Dörrgerät hast, kannst Du den Teig auch ganz dünn auf die Bleche des Dörrgerätes geben (mit Backfolie darunter) und es komplett trocknen lassen. Schmeckt auch super als Knäckebrot. Bei dieser Variante gebe ich gerne etwas mehr Salz und andere Gewürze (z.B. Chili) hinzu und variiere auch etwas mit den Zutaten.

Du darfst Deine Erfahrungen und Ergänzungen sehr gerne via Kommentar hinzufügen.

Viel Spass beim Experimentieren.

Seelengruss <3
Stephanie

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