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Stephanie Bosshard Blog

 

Das Leuchten der Coaches

21. April 2018, Stephanie Bosshard - Spiritualität, Gesundheit

Nur weil ich spirituell Lebe, meiner Berufung folge, Menschen helfe und sie coache, Sport mache und mich gesund ernähre, heisst das nicht, dass ich keine Probleme habe, es heisst auch nicht, dass ich perfekt bin! Es ist mir so wichtig, dass Du das weisst.
Ich bin von Herzen gerne ein Vorbild für Dich, eine Motivation für Dich, eine Inspiration für Dich- doch zweifle bitte, bitte nicht an Dir, wenn Du mal ein Tief hast, traurig bist, Dich fragst für was Du das alles tust, nicht jeden Menschen lieben kannst oder alleine nicht weiter kommst.

Die meisten Coaches sind auch gute Geschäftsleute, das macht auch absolut Sinn.
Doch ärgert es mich sehr, dass viele Coaches nur von ihren besten Zeiten und ihren schönsten Dingen erzählen und dass man sie nur in Perfektion sieht (die manchmal sogar getäuscht ist).
Diese Perfektion hat schon einige Personen zur Verzweiflung gebracht, weil sie diese bei sich selber nicht finden. Ich will Dir unbedingt mitteilen, dass diese Perfektion nicht existiert oder anders gesagt, Perfektion ist relativ bzw. Ansichtssache.

Ich möchte Dir aus eigener Erfahrung folgendes erklären.
Ja es ist so, dass ich nur mit bester heute möglicher Verfassung zur Arbeit gehe, einen Vortrag halte oder einen Event leite. Ich kann Dir auch sagen, wie unglaublich viel mir das abverlangt, an schlechten Tagen meine Energie und meinen Körper in diese Verfassung zubringen. Und ich schrieb absichtlich „mit bester HEUTE möglicher Verfassung“. Auch mein Leben läuft nicht reibungslos und nicht jeder Tag ist ein Bestzähler. So ist es also auch mir nicht möglich, dass ich mich jeden Tag in dieselbe Topform bringen kann.
Du siehst mich nur leuchten und ja das ist meine pure Absicht, denn ich kann Dich nicht mit meiner Trauer oder meiner Einsamkeit motivieren und ich kann Dir auch nicht zu Heilung verhelfen damit.
Wenn ich aber mein heute bestmögliches Leuchten erreicht habe, bin ich stolz auf mich, fühle grosse Dankbarkeit mir selber und meinen Helfern gegenüber, ich bin glücklich und mein Körper fühlt sich gut an. So entsteht eine aufwärts Spirale, denn diese Gefühle lassen mich automatisch noch mehr leuchten. Weiter nach oben geht diese Spirale, wenn ich sehe und spüre, wie „meine“ Worte, meine Taten, die Energien und meine Liebe die Gegenüber erreichen, inspirieren, motivieren und heilen. So wird mein Leuchten enorm weiter katapultiert.
Dies funktioniert bei fast allen Menschen so, deshalb siehst Du die Coaches leuchten, wenn sie in Aktion sind.

Meine Motivation mich zum Leuchten zu bringen ist ganz einfach: Ich habe keinen Nutzen für diese Welt, wenn ich nicht leuchte. Ob das jetzt zu 100% stimmt, lasse ich offen- mir ist nur wichtig, dass es mich motiviert und dies tut es im innersten meines Herzens. Ich empfehle Dir, eine Motivation zu finden, die Dir Antrieb gibt, jeden Tag Dein bestmögliches Leuchten zu finden.

Ich habe geschrieben, dass Perfektion relativ ist. Ich will Dir ein einfaches Beispiel geben: Es gibt Menschen die lassen sich von Fehlern oder schlechten Zeiten fast zerstören. Und dann gibt es Menschen, die aus diesen Fehlern und den schlechten Zeiten den Lernprozess suchen, das Positive dahinter finden und somit gehören diese Dinge mit zur Perfektion. Also Perfektion mit Fehlern und schlechten Zeiten die schlussendlich gar keine Fehler und gar keine schlechte Zeiten waren. Es gehörte mit zur Perfektion.

Es gibt noch etwas, was ich Dir über Coaches verraten möchte. Was meinst Du, woher sie ihr Wissen haben? Alles aus Ausbildungen, Bücher, Lehrern oder anderen Coaches? Nein- der Lehrer der guten Coaches war und IST ihr eigenes Leben. Du siehst, dass das automatisch heisst, dass sie schon diverse unschöne und unangenehme Zeiten hatten. Ich persönlich sage auch, dass es diese Zeiten immer wieder geben wird, den auch Coaches müssen sich weiterentwickeln und noch mehr lernen und erfahren. Auch ist jeder Klient der Coaches ein weiterer Lehrer. So sammelt sich schnell viel wertvolles, schönes und heilendes Wissen an.
Viele Therapeuten und Coaches schreiben Bücher und Blogs, so auch ich. Woher glaubst Du kommen diese Inspirationen? Diese Gefühle die niedergeschrieben werden wollen und mit Bedürfnis in die Welt hinaus getragen werden? Ja die Geschichten meiner Klienten sind sehr inspirierend und berührend, dennoch sind viele Texte aus eigenem Schmerz, eigener Erfahrung und eigenen unbequemen Zeiten.

Mir ist es so wichtig, dass Du weisst- dass all die Coaches inkl. mir nicht immer leuchten und dass sie für ihr Leuchten viel tun müssen, jedoch alle Menschen auch könnten.

Mit geteilten Fehlern, geteilten schlechten Zeiten und geteilten sch***-Tagen grüsse ich Dich herzlichst,

Stephanie

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